Sonntag, 4. Oktober 2009

Wie geht es weiter mit der SPD ?

Nach dem grottenschlechten Bundestagswahlergebnis - insbesondere in Düsseldorf - sollte man diesen Artikel lesen:

http://www.zeit.de/2009/41/SPD-Schock

Aber dann muss es auch weitergehen. Wie befreit sich die SPD aus der Kneifzange, die von einer scheinsozialen CDU und einer populistischen Linkspartei gebildet wird:
1.) Gute Arbeit vor Ort, beim Wähler präsent sein, den Bürgern zuhören, die Probleme aufnehmen und wenn man kann, lösen.
2.) Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit sind neben Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit die wichtigsten Voraussetzungen, um künftig für politische Ämter kandidieren zu können.
3.) Agenda 2010 und Rente mit 67 - Welche Probleme sollten/mussten damit gelöst werden? Was ist gut gelöst worden, was muss verbessert werden, wo gibt es Alternativen - das ist herauszuarbeiten. Nicht alles schlechtreden lassen.
4.) Bevor man über Köpfe redet - bitte über Inhalte reden, es geht nicht um Seeheimer Kreis versus Parteilinke und Pöstchenverteilung, sondern um die politischen Schwerpunkte für die Zukunft.

Ähnlich die lokale Situation in Düsseldorf, die Partei ist durch die Wahlergebnisse auch organisatorisch geschwächt. Wie können Ortsvereine und Funktionäre dies kompensieren ? Müssen die themenspezifischen Parteiprojektgruppen (Vision Düsseldorf) reaktiviert werden ?
Kann sich die neue Ratsfraktion so aufstellen, dass sie sozialdemokratische Politik formuliert und kommuniziert ? Die anstehenden Haushaltsberatungen in Düsseldorf geben Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen. Hoffentlich gelingt's.

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